„Venus im Pelz“ aus dem St. Pauli Theater getwittert

Premiere im St. Pauli Theater Hamburg: Venus im Pelz von David Ives.

Die Bühne von "Venus im Pelz" im St. Pauli Theater - kurz bevor es losging.
Die Bühne von „Venus im Pelz“ im St. Pauli Theater – kurz bevor es losging.

Sehr gespannt machte ich mich auf den Weg zu meinem ersten Theater Tweetup. Dies fand im St. Pauli Theater Hamburg statt. Livekritik ludt Blogger und Twitterati ein und machte den Abend zu einem äußerst kurzweiligen!

Anika Mauer und Michael von Au gaben ihr Bestes als Thomas und Wanda. Eine verwirrende deutschsprachige Erstaufführung in Hamburg nahm ihren Lauf.

Inhalt

Wanda bewirbt sich um eine Rolle in dem Stück „Venus im Pelz“. Thomas, Regisseur und Autor, gibt Wanda die Chance zum Vorsprechen. Dies tut er – vielleicht unfreiwillig – mit Hingabe, er wird Teil des Stückes, er wird zu Severin, zu Thomas, zur Herrin, zum Sklaven, zur Sklavin.

Die vielen Rollen- und Perspektivenwechsel sind eine Herausforderung, aber eine sehr interessante und spannende! Wer ist wer? Wer ist Herr oder Herrin? Wer ist Sklave oder Sklavin? Wer ist Thomas? Wer ist Wanda?

Die schauspielerische Leistung war einfach grandios! Das Stück war hervorragend inszeniert. Die Dialoge brachten mich zum Schmunzeln, herzhaften Lachen und manchmal zum Nachdenken. Ich war fasziniert, amüsiert und gebannt.

Aus vollem Herzen kann ich „Venus im Pelz“ im St. Pauli Theater empfehlen. Das Stück ist so kurzweilig, dass ich verdammt froh bin, dass es keine Pause gab. Ihr hab noch bis zum 8. November die Möglichkeit Euch das Stück in Hamburg anzusehen. Die Karten kosten zwischen 17 und 43 Euro. (Es lohnt sich!)

Anika Mauer und Michael von Au sind zwei fantastische Schauspieler. Sie brachten verkörperten die Rollen auf einzigartige Weise. Es war eine Freude, ihnen zusehen zu dürfen.
Anika Mauer und Michael von Au sind zwei fantastische Schauspieler. Sie verkörperten die Rollen auf einzigartige Weise. Es war eine Freude, ihnen zusehen zu dürfen.

Mehr Infos über das Stück erhaltet ihr bei Wiki: Venus im Pelz.

0 Kommentare zu “„Venus im Pelz“ aus dem St. Pauli Theater getwittert

  1. hört sich spannend an. leider, leider komme ich nicht nach hamburg. in diesem jahr wohl nicht mehr.
    wünsche dir trotzdem einen guten start in den tag!

    • Das Stück ist wirklich brillant umgesetzt und inszeniert. Die Schauspieler waren weltklasse. Ich kann es jedem empfehlen! Solltest Du also irgendwo noch mal dieses Stück entdecken – HIN!!!
      Ich wünsche Dir auch einen guten Start in den Tag!!!

  2. Das ist ja interessant, dass live während der Aufführung getwittert wurde. Wie hast du das empfunden? Hast du auch währenddessen getwittert? Hat es dich eher gestört oder war es eine Bereicherung? 🙂

    • Hallo priselotta!

      Es war mein erstes Theater-Tweetup, aber ich hatte zuvor schon an einigen Museums-Tweetups teilgenommen. Man muss sich dabei sehr konzentrieren. Ich habe also während des gesamten Stückes getwittert.
      Ich nutze Twitter oft als kleine Notizzettel und Gedankenstützen für meinen Blog. So notiere ich mir ganz oft Dinge, über die hier hinterher ausführlicher schreiben möchte.
      Für mich ist es eher eine Bereicherung. In diesem Fall habe ich mich ja absichtlich darauf eingelassen und ich wusste, was auf mich zukam. Ich kann aber auch Theater und Museum ohne Social Media genießen.
      Erst gestern hatte mich eine Führung so sehr in ihren Bann gezogen, dass ich mein Handy gern vergessen habe. 🙂

      Viele Grüße
      Wera

      • Als fleißige Theatergängerin ist die Vorstellung, das Smartphone während einer Vorstellung überhaupt an zu haben, schon ein absolutes No-Go, aber es ist natürlich ein ganz anderes Theatererlebnis und eine Bereicherung, wenn man unmittelbar reflektieren muss und zusammenfassen muss.
        Vor allem geht man dann auch nicht aus der Vorstellung oder aus dem Theater und vergisst, alles gleich wieder. Twitter zwingt einen dazu, sich mehr mit der Sache zu beschäftigen.
        Ich finds cool, dass du Twitter so als kleinen „Notizblock“ nutzt. Oftmals geht es einem ja so, dass die Gedanken, die einem im Theater, im Bus oder auf dem Fahrrad kommen, gleich wieder weg sind, sobald man die Möglichkeit hätte, sie aufzuschreiben. Es gleich ins Handy einzutippen, ist natürlich eine gute Möglichkeit, Gedanken zu behalten.

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