#Filmrezension | Paula 

Endlich hatte ich die Zeit und die Muße mir den Film „Paula“ anzusehen. Da es den Film gerade kostenlos bei einem großen Streamingdienst gibt, habe ich sofort die Chance ergriffen. Ich sage direkt vorweg, dass ich ein wenig hin und her gerissen bin.

Der Film zeigt einen Ausschnitt aus dem Leben von Paula Modersohn-Becker. Bislang hatte ich mich nicht mit ihrer Biografie beschäftigt und war fasziniert von der Verfilmung ihres Lebens. Eine junge impulsive Frau, die sich nicht davon abbringen lässt, so zu malen wie sie es für richtig hält. Ihre Leidenschaft für die Kunst ist groß, ihr Leben mit ihrem Gatten seltsam. Aber vielleicht sind dies die perfekten Voraussetzungen für große Kunst. Diese Künstlerin glaubt an sich, zumindest vermittelt dies der Film.
Privat scheint ihr Leben eher durchwachsen zu sein. Sie wünscht sich ein Kind, doch ihr Mann will keines mit ihr. Letztendlich ist sie im Film schwanger, die Vermutung liegt nahe, dass ein Franzose der Vater ist und nicht ihr Ehemann Otto Modersohn. Inwiefern dies mit Tatsachen übereinstimmt, weiß ich nicht. Denn der Wikipedia-Eintrag über Paula Modersohn-Becker verdeutlichte mir, wie viel Paula gereist ist und das sie sehr häufig in Paris war.

Rückblickend und mit ein wenig Recherche hat mich der Film dann nachhaltig ein wenig verwirrt, aber ich glaube, das ändert nichts an der Tatsache, dass es eine ungewöhnliche Frau mit einem ungewöhnlichen Willen und einem noch ungewöhnlicheren Talent war. Immerhin wurde ihr als Künstlerin das erste Museum in Bremen gewidmet, das Paula Modersohn-Becker Museum.

Solltet Ihr also an den Weihnachtsfeiertagen ganz große Langweile haben oder ihr könnt Sissi oder der kleine Lord schon mitreden, dann ist dieser Film eine Alternative.

2 Kommentare zu “#Filmrezension | Paula 

  1. gerade kostenlos bei einem großen Streamingdienst

    – Bei wem denn?

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