Verborgen im Museum

🏛️❓🦖 [Unbezahlte Werbung] 🏛️❓🦖 Museumsmensch, durch und durch, könnte man wohl so sagen. Sobald irgendwo „Museum“ drauf steht oder drin zu sein scheint, bin ich am Start. So war es auch bei diesem Escapespiel, das mich natürlich sofort angesprochen hat.

Museum + Knobeln + Solo = genau meins. Sollte man meinen, oder? Klar, ich liebe alle drei Komponenten, also musste ich dieses Escapespiel unbedingt testen! Was soll ich sagen, ich liebe es.

Man muss die Anleitung aber genau lesen und dann sind eigentlich die ersten Schritte bei dem Spiel ziemlich einfach. Natürlich, habe ich mich etwas schwer getan, weil ich nicht soooo genau gelesen habe. Wie immer überfliege ich Texte erstmal, wenn ich keine Lust auf intensives Lesen habe. Was soll ich sagen, Anleitungen sind jetzt nicht mein Steckenpferd, aber in diesem Fall absolut wichtig.

Wie funktioniert dieses Escapespiel?

📩 Zum Einstieg in das Spiel und die Story gibt es einen Brief mit allen wichtigen Informationen für die weitere Handlung. Alles Weitere folgt dann automatisch. Warum ausgerechnet in einem Museum ein Kulturschatz verborgen sein soll, ist eine Frage, die man sich als Museumsmensch natürlich stellen darf. 😉 Aber mich wundert es nicht sonderlich, oft liest man auch in der Zeitung von wiederentdeckten oder wiedergefundenen Objekte, die direkt im Depot lagen. Was soll ich sagen? Ja, das kann passieren. Denn die Digitalisierung von Millionen Objekten ist nicht an einem Tag geschehen, das dauert und braucht Zeit. Und so kommen manchmal wieder ein paar Schätze zum Vorschein, die man zuvor vielleicht aufgrund von Personalwechseln gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. (Beispiel: Verschollene Berliner Museumsinventare in Dresden entdeckt)

➡️ Entdeckst Du eine Briefmarke? Dann decke die nächsten Briefe mit genau diesen Briefmarken auf!

➡️ Hast Du ein Rätsel gelöst und die richtige Zahlenkombination erraten, dann findest Du auch direkt die nächsten Briefe, die Du öffnen darfst.

✅ Entweder oder! Wenn eins von beiden eintrifft, geht es weiter. Das war der Punkt, den ich „etwas“ überlesen hatte in der Anleitung. 🙈

💡 Wenn ich nicht weiterkomme, hole ich mir immer Hilfe, weil ich einfach keine Tippkarten umdrehen will. Ich bin mir sicher, zu zweit löst es sich schneller, außer man ist Profi in diesen Rätselspielen, was ich überhaupt nicht bin. Gebt mir Kreuzworträtsel, Sudokus oder sonstige Rätselhefte, die liebe ich und löse sie sehr gern allein. Aber diese Escapespiele sind eine echte Herausforderung für mich, egal welches Level.

🏛️ Bei Verborgen im Museum ist es das Einstiegslevel, also gar nicht soooo kompliziert. Für mich stand – natürlich – das Thema im Vordergrund. Welche Museumsobjekte wurden gewählt, die Klassiker? Oder doch mal etwas anderes? (Nofrete und das Ischtar-Tor durften nicht fehlen, so viel kann ich schon mal vorwegnehmen.) Also gab es typische Museumsobjekte aus dem Bereich der Archäologie. Da ich wenig Ahnung von Archäologie habe, finde ich (sorry, wenn ich das so sage) alte Steine immer super!

Die Verpackung

Wie bei anderen Spielen vom moses Verlag liebe ich ja die Verpackung. In diesem Fall ein Schuber und auch hier ist das Inlay total super. Man kann gut die Karten herausnehmen. Top! Da hat sich jemand was bei gedacht. (Wie bei dem Spiel Würfelzucker auch.)

Fazit

Welche Zeit hab ich nun für das Rätsel als Museumsnerd benötigt? 🤫 Das nehme ich natürlich mit ins Museumsgrab. 😂 Ich kann das einfach nicht auf Zeit und vielleicht will ich es auch nicht, weil ich Knobeleien genieße und zu sehr liebe. ♥️

Menschen, die wenig Bock haben, solche Rätsel zu lösen oder anspruchsvollere Rätsel lieben, sollten andere Spiele wählen.

Das Spiel ist mehrfach spielbar und nichts geht kaputt, ein großer Pluspunkt!

Ein tolles Muss für Museumsnerds und Knobelliebhaber*innen!



Spiel | Verborgen im Museum. Ein Knobel-Escape-Spiel
Autoren | Leo Colovini
Illustration | Folko Streese
Grafik | Kreativbunker
Art | Würfelspiel
Spieleranzahl | 1 – 4 Personen
Dauer | ca. 75 Minuten
Alter | ab 12 Jahren
Verlag | moses. Verlag

Herzlichen Dank an den @mosesverlag für das Rezensionsexemplar.

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