#Gaming | Living Forest

Living Forest ist ein Spiel für 2 bis 4 Spieler, es wurde Kennerspiel des Jahres 2022 und ist ein relativ einfaches Spiel im Vergleich zu anderen komplexeren Kennerspielen. (Die Crew, Kennerspiel des Jahres 2020, empfand ich als deutlich komplizierter – allein die Anleitung…)

Das Spiel macht Spaß, ich habe bislang jedes Mal gewonnen, aber! Ich fange mal vorne an, denn das „aber“ ist ein persönliches kleines Fazit, welches erst am Ende des Spieles zu Stande kommt. Also los geht es: Wir befinden uns im Wald. Wir sind kleine Naturgeister und müssen den Wald beschützen, wir sorgen für Artenvielfalt, löschen Brände und sammeln die unterschiedlichsten Tiere.

Es gibt zu Beginn ein eigenes Deck mit Karten mit verschiedenen Tiere, darunter befinden sich auch sogenannte Einzelgänger, von denen man nicht zu viele aufdecken sollte, sonst verringert sich die Anzahl der Aktionen. Die Tiere helfen mir, den Wald zu beschützen.

Jeder hat ein Spielbrett vor sich, wo Bäume gepflanzt werden können, es gibt einen Steinkreis, wo unsere Figuren drauf herum laufen und Aktionen zusätzlich gewinnen können, oder man sucht sich neue Tiere für sein Kartendeck aus. Es sind viele Schauplätze, um alles im Überblick zu behalten, muss man sich erstmal daran gewöhnen, welche Spielaktionen es überhaupt gibt.

Ich gebe zu, ich habe mir das Spiel – wie fast immer – erklären lassen. 😀 Eine Freundin war auf der Spielemesse in Essen und war von dem Spiel total angetan, also haben wir es bereits zu dritt und zu zweit gespielt. Es macht ja meines Erachtens immer mehr Spaß, je mehr Leute mitspielen. Aber es macht auch immer wieder einen Unterschied mit wie vielen Leuten man ein Spiel spielt.

Gewonnen habe ich jedes Mal, indem ich ausreichend Feuer gelöscht und den Wald geschützt habe. Beinahe hätte mein Mitspieler mit der Heiligen Blume gewonnen. Aber – da ist es – es ist meines Erachtens ziemlich schwer, mit 12 unterschiedlichen Bäumen zu gewinnen. Das hat sich mir noch nicht ganz erschlossen. 12 Flammen zu bekommen, erschien mir bislang noch immer am leichtesten. Die Heilige Blume könnte man vielleicht auch noch schaffen, aber 12 Bäume? Man kann ja mehrere Bäume von einer Sorte nehmen, sodass man anderen schnell einen Strich durch die Rechnung machen kann. Ich bin mir also nicht ganz sicher, ob alle Varianten wirklich gut spielbar sind. Ich werde dieses Spiel, weil ich es wirklich mag, noch mehrfach spielen und ich werde es ausprobieren, auch mal 12 verschiedene Bäume zu bekommen. Aber große Hoffnung habe ich nicht. (Direkt der erste Nachtrag während des Schreibens: Heute habe zum ersten Mal verloren – und mein Gegner hat mit der Heiligen Blume gewonnen! Ha!)

Das Design spricht mich in Summe nicht ganz so sehr an, weil es für mich (gefühlt) zu sehr weichgezeichnet wurde. Außerdem finde ich die Augen mega gruselig. Aber das ist natürlich reine Geschmackssache und dieser Stil scheint momentan sehr im Trend zu sein. Ich mag die etwas klareren Stile wie zum Beispiel bei Kingdomino. Das ist aber völlig sekundär und nicht relevant für das Spiel.

Ich werde das Spiel so lange spielen, bis ich es komplett durchdrungen habe. Denn die Idee und das Konzept ist großartig und es macht einfach Spaß!

#Titel | Living Forest

#Art | Brettspiel/Legespiel

#Spieleranzahl | 2 – 4

#Dauer | ca. 30 – 60 min.

#Alter | ab 10 Jahren

#Autor | Aske Christiansen

#Illustration | Apolline Etienne

#Verlag | Pegasus Spiele

#Anleitung | Herunterladen

Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!

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